FAQs

FAQs Frequently asked questions - Häufig gestellte Fragen

Hier geht es zu unseren Antworten:

COMMOD HOUSE Informationen

>>> Wie sehen die Schritte des Projektablaufs zu meinem COMMOD HOUSE aus?

1.) Schritt EBG: unverbindliches Erstberatungsgespräch kostenlos, wenn bereits ein Baugrund vorhanden ist:

Dazu vereinbaren wir sehr gerne einen Termin für ein Skype Gespräch, um uns persönlich kennen zu lernen und ihre Vorstellungen und Wünsche zu besprechen. Bitte kontaktieren sie uns unter: info(at)commod-house.com

2.) Schritt IPB-Paket: Individuelles Projekt Beratungspaket das Ihnen beim Kauf Ihres COMMOD HOUSE wieder gutgeschrieben wird.

Dies umfasst:

Unterstützung bei der Klärung der Aufgabenstellung und Lösung insbesondere bei  gestalterischen, funktionellen, wirtschaftlichen und terminlichen Grundsatzfragen;
Beratung zum gesamten Leistungsbedarf;
Darstellung des vorgeschlagenen Lösungsansatzes in Form eines Grundriss Vorentwurfes;
Richtkostenschätzung für Ihr COMMOD HOUSE inklusive Einschätzung zu Transport, Montage und Fundamentierung.

3.) Schritt Entwurfs- und Einreichplanung: Verrechnung nach tatsächlichem Aufwand zu unserem üblichen Stundensatz (Aufwand i.d. Regel zw. 40 – 60h).

Erstellung der Entwurfsansichten;
Erstellung der Unterlagen zur Erreichung der behördlichen Genehmigung des Bauvorhabens;
planliche Darstellungen, Berechnungen und Beschreibung des geplanten Bauvorhabens;
Nebenkosten (z.B. behördliche Kommissionsgebühren, Energieausweis, statische Vordimensionierung, Planverfasser, Fahrtkosten, Druckkosten u.dgl.) werden gesondert nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.

 

>>> Kann ich ein EBG buchen, ohne ein Baugrundstück zu haben?

Ein Erstberatungsgespräch OHNE Baugrund kann kostenpflichtig zu unserem üblichen Stundensatz gebucht werden und findet ebenfalls online (via Skype) statt.

 

>>> Welche Dachformen sind bei einem COMMOD HOUSE möglich?

COMMOD Häuser können mit Flach-, Pult- oder Satteldach ausgeführt werden.
Dachüberstände können transportbedingt erst vor Ort ergänzt werden.

 

 

>>> Ist individuelle Planung möglich?

Jedes COMMOD HOUSE ist ein individuelles Unikat. Es gibt keine Standardmaße und daher kann ihr COMMOD HOUSE individuell designt und gestaltet werden.
Natürlich ist dies abhängig von der Zufahrt ihres Baugrunds und rechtlicher und bauphysikalischer Parameter. Hierzu beraten wir sie gerne und gestalten mit ihnen gemeinsam ihr ganz persönliches, individuelles COMMOD-Traumhaus.

 

 

>>> Wie lange dauert es bis ich in mein COMMOD HOUSE einziehen kann?

Die Produktion ihres COMMOD Hauses im Werk dauert nur ca. 3 Monate. Diese kann mit positivem Baubeschied gestartet werden.
Unter Berücksichtigung des gemeinsamen Entwurfsprozesses, der Behördenwege und auch der Produktionsreihung im Werk dauert es in der Regel ab Erstkontakt ca. 1 Jahr, bis sie in ihr COMMOD HOUSE einziehen können.
Wir nehmen uns die Zeit, die sie benötigen zur Erstellung ihres ganz persönlichen, individuellen COMMOD-Traumhauses.

 

 

>>> Wo wird mein COMMOD HOUSE produziert?

Gemeinsam mit unseren Partnern von MITOS planen wir jedes COMMOD HOUSE individuell und detailgenau. In unserer neuen 1.300 Quadratmeter großen Produktionshalle werden hochqualitative Materialien zu COMMOD HOUSE Modulen verarbeitet.

 

 

>>> Was ist in der Standard-Ausführung bei meinem COMMOD HOUSE inbegriffen?

Die Standard-Ausführung eines COMMOD-Hauses in schlüsselfertiger Ausführung:
Konstruktion in Holzriegelbauweise
eingeblasene Zellulosedämmung in Außenwänden, Boden und Decke;
Holzweichfaserplatte als Fassadendämmplatte;
Fassadengestaltung in Holz/Putz im Verhältnis 1:4
Holzfenster in Fichte lasiert mit Dreischeibenisolierverglasung
Flach- Pultdachausführung mit Foliendach
Innenraum: Gipsbauplatten weiß gemalt
Fußboden: Fliesenbelag in Nassräumen (30x60cm) / Laminat / Parkett
Luft-Luft Wärmepumpe
Boiler zur Warmwasseraufbereitung
Badezimmer mit Dusche und Waschtisch inkl. Armaturen
WC mit Unterspülkasten
Innentüren weiß mit silberfarbener Drückergarnitur
Wasser- und Elektroinstallationen

 

 

>>> Welche Ausbaustufen gibt e s/ können Eigenleistungen eingebracht werden / wann kann ich in mein COMMOD Haus einziehen???

COMMOD Häuser werden schlüsselfertig geliefert.

Es gibt keine unterschiedlichen Ausbaustufen, um die Gewährleistung für COMMOD HOUSE Kunden voll anbieten zu können.
Eigenleistungen können daher das Haus betreffend nicht erbracht werden. Der Einsatz von Eigenleistungen beschränkt sich auf die Bereiche: Grundstücksaufbereitung, Außenanlagen oder Möblierung o.ä.

Nach Anlieferung wird ihr COMMOD HOUSE in nur wenigen Stunden (ca. 1h/Modul) errichtet. Die Fertigstellungsarbeiten bis zum Einzug dauern in der Regel ca. 14 Tage (abhängig von Anzahl der Modulübergänge, Einbaumöbel, Geschoße, Fassadengestaltung, Bereitstellung externer Zulieferer wie Wasser, Strom etc.).

>>> Welche Sonder- und Zusatzbestellungen sind bei meinem COMMOD HOUSE möglich?

Mögliche Zusatzbestellungen: (folgende Punkte nicht im Standard inbegriffen)

Möblierung nach Maß (Küche, Schränke, Tisch, Bank, Sauna, Weinlager, (Hoch-) Betten;
Edelstahlkamin / Schwedenofen / Brandschutzelement für (nachträglichen) Anschluss
extra WC (1 WC im Standard inbegriffen)
extra Dusche (1 Dusche i.S.i.)
Duschwand (Glaswand oder Falttüre)
extra Waschbecken (1 WB i.S.i.)
Badewanne / Eckbadewanne / freistehende Badewanne
Handtuchwärmer
Innenschiebetüren
Treppenkonstruktion in Holz (Fichte)
Photovoltaikanlage / Speicher
Sockelverblechung zwischen Haus und Grundstück
etc.

Folgende Sonderbestellungen sind gegen Aufzahlungen zum Standard möglich:
Satteldach (Bitumendachschindeldeckung/ Blecheindeckung/ Faserzementdeckung)
Raumhöhe > 2,5 m (falls transportbedingt möglich)
Infrarotfußbodenheizung
Treppenbelag aus Parkett
versteckte Beschläge bei Innentüren
bündige Zargen mit Schattenfuge
furnierte Innentüren (Eiche, Fichte geölt, etc.)
Außenverblechungen in anthrazit/weiß
Lärchenholzfassade (1/4 Fassadenfläche)
andere hinterlüftete Fassaden(platten)
Parkett lt. Bemusterung
Hebeschiebetüren
französischer Balkon Absturzsicherung
Sonnenschutz (Rollo, Raffstore/Holz(schiebe)balken
Lärchenfenster
Oberflächen Innenwände Dreischichtplatten weiß/natur geölt
Wärmepumpenboiler

 

 

>>> Welches Heizungssystem kann bei meinem COMMOD HOUSE verwendet werden?

Standard:
Luft-Luft Wärmepumpe:
Standardmäßig verwenden wir Luft-Luft Wärmepumpen, die sowohl heizen, als auch kühlen können. Dazu ist ein jeweils individuell angesteuertes Endgerät pro abgeschlossenem Raum nötig, welches ca. 10cm unter der Decke angebracht wird, sowie eine Übergabegerät außerhalb des COMMOD HOUSES in mind. 50cm Höhe über dem Erdreich und in den Abmessungen 40/20/60cm (l/b/h).

Aufpreis:
Infrarot-Fußbodenheizung:
Gegen Aufpreis kann eine Infrarot-Fußbodenheizung verlegt werden. Dieses Produkt leitet Wärme mittels Karbonfasern und kann je Raum individuell bedient werden. Hiermit ist keine Kühlung möglich.

Schwedenofen:
Gegen Aufpreis kann als Zusatzbestellung ein Schwedenofen eingebaut werden. Das Produkt muss bereits zu Planungsbeginn bekannt sein, um die notwendigen brandschutztechnischen Ertüchtigungen einzubauen und zu planen.

Kachelofen:
Gegen Aufpreis kann als Zusatzbestellung ein Kachelofen eingebaut werden. Dazu sind zusätzlich zu den brandschutztechnischen Ertüchtigungen auch statische Verstärkungen notwendig, weshalb Lage und Gewicht zum Planungsbeginn bekannt sein müssen.

Andere Heizsysteme:
Der Einsatz anderer Heizsysteme muss auf technische Machbarkeit hinsichtlich des modularen Systems untersucht werden. Von wasserführenden Heizsystemen wird daher abgeraten. Die Prüfung und Adaptierung auf andere Heizsysteme sind mit Planungskosten verbunden.

 

 

>>> Welche zusätzlichen Kosten kommen beim Bau meines COMMOD Hauses noch hinzu?

Die angegebenen Richtkosten für ihr COMMOD HOUSE umfassen die Kosten ab Fundamentoberkante in Standardausführung, exklusive Transport und Montage.

Zusätzliche Kosten bei Bauvorhaben:

Schraubfundamente:
Sofern Schraubfundamente möglich sind, werden die Kosten dafür bereits im IPB-Paket eingeholt.

Transport und Montage:
Die Kosten für Transport und Montage werden im Rahmen des IPB-Paketes ermittelt und sind abhängig von Lage des Baugrundes, Entfernung der Aufstellfläche des Kranes zum Bauplatz, Zufahrtsmöglichkeiten zum Bauplatz etc.

Grundstücksaufbereitung:
Die Kosten für die Grundstücksaufbereitung können im Zuge der Einreichplanung eingeholt werden, sobald die Parameter zur Aufschließung auf dem Grund sowie der Baugrundaufbereitung bekannt sind.

Behördliche Einreichung:
Die Kosten für die behördliche Einreichung werden nach tatsächlichem Stundenaufwand verrechnet. Nebenkosten (z.B. behördliche Kommissionsgebühren, Energieausweis, statische Vordimensionierung, Planverfasser, Fahrtkosten, Druckkosten u.dgl.) werden gesondert nach tatsächlichem Aufwand verrechnet.

Gutachten:
Die Kosten für erforderliche Gutachten fallen im Zuge der Entwurf- und Einreichplanung an: Geologisches Bodengutachten und Versickerungsnachweis;
Statisches Gutachten der Tragfähigkeit des Bauwerks;
Standsicherheitsnachweis der Fundamentierung,
Schallemissionsgutachten bei Errichtung von Luftwärmepumpen etc.

Außenanlagen und Anbauten:
Die Kosten für Außenanlagen (z.B. Terrasse, Carport, Pergola, Eingangsüberdachung etc.) oder Anbauten (z.B. Balkon, Vordächer etc.) sind nicht im Standard inbegriffen und können im Zuge der Entwurfs- und Einreichplanung eingeholt werden.

 

 

>>> Wozu benötige ich eine Planungsbefugnis zur behördlichen Einreichung?

Zur behördlichen Einreichung in Österreich benötig man einen befugten Planer.
Reine Planungsbüros bzw. technische Ingenieurbüros sind nicht bzw. nur in gewissem Umfang befugt Pläne bei der Behörde in Österreich einzurechen und zu stempeln.
Der befugte Planer der die Pläne stempelt, übernimmt auch die Haftung für die Richtigkeit der Pläne bzw. Konformität gegenüber dem Baugesetz bzw. gegenüber der Behörde.

Der Einreichplan ist zentraler Bestandteil im bewilligungspfichtigen sowie anzeigepflichtigen Bauverfahren. Daher darf der Einreichplan nur von einer gesetzlich dazu befugten Person erstellt werden. Das sind in Österreich Architekten und Ziviltechniker mit aufrechter Befugnis (Mitglied Kammer der ZiviltechnikerInnen), Baumeister mit aufrechter Befugnis (Mitglied bei der WKO) und eingeschränkt auf ihr Gewerk Zimmerer (Holzbau-Meister, Mitglied bei WKO sowie für Zubauten in gewissem Ausmaß Ingenieurbüros der unterschiedlichen Fachbereiche.

 

 

>>> Wozu ist ein geologisches Gutachten erforderlich?

Ein Standsicherheitsnachweis mittels geologischen Bodengutachtens sowie ein Versickerungsnachweis werden ausdrücklich empfohlen.
Dieses muß VOR Baubeginn erstellt werden und betrifft sowohl die Bodenbeschaffenheit als auch etwaige Geländeveränderungen am Grundstück. Diese Vorgaben erfolgen ebenfalls durch einen befugten Bodengutachter bzw. Statiker.
Die Risiken, die sich für Fundamente und Bauwerk ergeben können ohne Gutachten nicht eingeschätzt werden.
Ohne Kenntnis der Bodenbeschaffenheiten können Beeinträchtigungen hinsichtlich der Tragfähigkeit und daraus resultierende Mehrkosten entstehen.

 

 

>>> Welche Punkte sind bei einem Vermesserplan erforderlich?

Für die behördliche Einreichung wird ein aktueller Vermesserplan benötigt.
Der Vermesser benötigt zur Erstellung eines Planes folgenden Informationen zum Grundstück:
KG‐Nummer: (Katastralgemeinde)
Grst‐Nummer: (Grundstück)
EZ: (Einlagezahl)

Folgende Informationen und Daten werden von einem Vermesserplan benötigt:
Höhenpunkte der Grundstücks‐Eckpunkte
2 gut erkennbare und wiederauffindbare Vermesserpunkte am Grundstück von diametral
liegenden Punkten (Vermessermarken, Kanaldeckel, Strommast etc.)
Höhenpunkte verteilt am Grundstück samt Höhenschichtlinien
Höhenbezugspunkte der Zufahrtstraße
absolute Höhe über Adria
Lage und Höhenaufnahme etwaiger bestehender Nebengebäude
Wesentliche Einbauten (falls vorhanden)
Lage und Größe der Krone eventuell bestehenbleibender Bäume und Sträucher
Lage von bestehenden Leitungen (Kanaldeckel und Sohle, Strom, Wasser etc.) am Grst.
bzw. am Anschlusschacht (falls nicht vorhanden).

 

 

>>> Was ist das Besondere beim Modulbau?

Bodenverlegearbeiten:
Fliesen‐ und Bodenverlegearbeiten werden standardmäßig im Werk vorgenommen. Etwaige übermittelte Verlegepläne werden basierend auf technischer Machbarkeit geprüft und systemadäquat verlegt. Das Fugenbild ist der technischen Machbarkeit hierbei untergeordnet.

Anschlüsse und Fugen:
werden dem System der Holzriegelkonstruktion entsprechend mit beweglichen Wartungsfugen je nach Position in Silikon oder Acrylfugen oder gegen Aufpreis als Schattenfuge hergestellt.
Anschlüsse im Modulübergang im Boden‐, Decken‐ und Wandbereich können werksseitig ebenfalls nur beweglich mit Toleranzen ausgeführt werden. Diese Fugen wie auch Anschlussfugen zu Decke, im Sturz‐ und Eckbereich sowie bei Materialwechsel, können durch wechselnde thermische Veränderungen (Sommer/Winter), Setzungen des Materials und unterschiedliche Verformungen der Materialien, wiederkehrende Rissbildungen bedingen. Diese sind bei einem Holzhaus durch die Verwendung natürlicher Materialien systemimmanent und sind wie oben erwähnt zu behandeln.
Bündige Sockelleisten können zum Wandabschluss Differenzen in Höhe, Einbautiefe und Anschluss zum Fußbodenbelag aufweisen.

Türen und Fenster:
Türen und Fenster können durch oben genannte Faktoren einer nachträglichen wiederkehrenden Einstellung und Nachjustierung bedürfen. Entsprechende Einschulungen werden dem Kunden auf Wunsch als Serviceleistung angeboten.

Fassade:
Fugen im Fassadenbereich und Verblechungen zwischen den einzelnen Modulen sowohl horizontal als auch vertikal sind Wartungsfugen und sofern werksseitig hergestellt auch sichtbar.

Einbauten:
die sich über mehrere Module erstrecken werden nach Transport‐ und Montagemachbarkeit geteilt und im Übergangsbereich mit beweglichen Fugen ausgebildet.
Alle Anschlüsse sind mit entsprechenden Verlege‐ und Montagetoleranzen hergestellt.
Pflegliche Instandhaltungsarbeiten des Bauwerks liegen in der Zuständigkeit des Kunden, welche über diese Materialeigenschaften aufgeklärt und in Kenntnis gesetzt wurde. Durch oben erwähnte natürliche Veränderungen und Toleranzen gibt es keinen vertraglichen Anspruch auf wiederkehrende Wartungsarbeiten.
Entsprechende Einschulungen zur Instandhaltung werden dem Kunden auf Wunsch als Serviceleistung angeboten.

>>> Wie pflege ich mein COMMOD HOUSE richtig?

Ihr COMMOD HOUSE wird nach den aktuellen NORMEN und Richtlinien des Holzbaues errichtet und ist somit robust und langlebig.
Um eine lange Lebensdauer erreichen zu können, sind neben der richtigen Konstruktion auch die regelmäßige Kontrolle, richtige Pflege und die Beachtung folgender Punkte unbedingt einzuhalten:

Lüften
Ein regelmäßiges Querlüften der Räume ist notwendig, um die durch Waschen, Kochen und Atmen durchfeuchtete Raumluft, gegen frische und trockenere Luft auszutauschen. Diese passiert am besten durch regelmäßiges Stoßlüften. Mehrmals täglich ein paar Minuten (abhängig von Jahreszeit und Witterung) Stoßlüften mit Durchzug reicht aus, um ein frisches und gesundes Raumklima zu erhalten.

Einbaumöbel
Müssen aus platztechnischen Gründen Möbel entlang der Außenwand aufgestellt werden, muss ein Abstand von mind. 10 Zentimetern zu baulichen Elementen eingehalten werden, um die notwendige Luftzirkulation zu erhalten. So wird der Ansammlung von Feuchtigkeit, Verschiebung des Taupunktes und damit der Bildung von Schimmel vorgebeugt.

Fußboden
Wird der Parkettboden im COMMOD HOUSE bereits geölt ausgeliefert, schützt diese Ölschicht das Parkettholz vor dem Austrocknen und sollte je nach Nutzung in regelmäßigen Abständen mit einem geeigneten Parkett Öl erneuert werden.
Für die allgemeine Reinigung werden spezielle Reinigungsmittel für den jeweiligen Bodenbelag empfohlen.

Dach
Regelmäßige Wartung der Dachrinnen und der Dachflächen ist obligatorisch. Eine jährliche Inspektion wird empfohlen, um Verschmutzungen bzw. Verstopfungen (z.B. durch Laub) der Dachentwässerung vorzubeugen.

Foliendach:
Das Betreten der Dachflächen ist nur mit geeignetem Schuhwerk (keine spitzen Schuhe) erlaubt. Es dürfen keine scharfkantigen, heißen Gegenstände auf der Dachfolie gelagert werden, das Hantieren mit dergleichen ist zu unterlassen. Eine nachträgliche Begrünung oder Bekiesung der Dachoberfläche ist nicht möglich und kann dem Bauwerk Schaden zufügen.
Eine am Haus befestigte PV Anlage muss bereits während der Planungsphase bekannt sein, um statische Auswirkungen und Durchdringungen zu berücksichtigen.

Luftwärmepumpe
Das Außengerät der LLW-Pumpe muss sowohl an der Vorder- als auch an der Geräterückseite ausreichend Außenluft bekommen. Es dürfen keine Gegenstände zu nahe am Gerät platziert werden oder darübergestülpt werden. Der erhöhte Standort über dem Erdboden muss lt. den Richtlinien mit mind. 50cm erhalten bleiben.
Die Innengeräte sollten jährlich lt. der Geräteanleitung gereinigt werden.

Terrasse / Pergola / Vordach etc.
Wird eine Terrasse an den Sockelbereich des Hauses angebaut, ist ein Gitterrost mit einer Breite von größer 24cm vorzusehen, um bei Starkregen und großen Mengen Schnee den Sockelbereich des Hauses zu schützen.
Pergola Konstruktionen und Vordächer dürfen nicht am Haus befestigt werden, sondern benötigen ein eigenes Fundament, auf dem sie standsicher gelagert sind. Jegliche Krafteinleitung ins Bauwerk muss vermieden werden. Anschlüsse müssen nach technischen Richtlinien und gängigen Normen ausgeführt werden.

Zubauten müssen mit einem Bauphysiker abgestimmt werden, um Schimmelschäden oder bauphysikalische Verschlechterungen an ihrem COMMOD HOUSE vorzubeugen und von einem befugten Statiker oder Baumeister hinsichtlich der Tragkonstruktion berechnet werden, um Schäden an ihrem COMMOD-Haus zu vermeiden.

Sockel
Der Sockelbereich stellt im Holzbau spezielle Anforderungen an den Feuchteschutz dar. So soll der Zwischenraum von Erdreich und Hausunterkante umlaufend eine Mindesthöhe von 30cm aufweisen. Dieser Bereich darf niemals nachträglich eingeschüttet, direkt angebaut oder luftundurchlässig verschlossen werden. Ein dauerhafter Luftaustausch unter dem gesamten Haus muss gewährleistet werden.

Terrassentüre
Bei Terrassentüren, die kein Vordach haben, ist an der Türschwelle ein Gitterrost mit einer Breite von größer 24cm vorzusehen, um bei Starkregen und großen Mengen Schnee die Türschwelle und den Sockel zu schützen.

Fenster
Einmal im Jahr sollten die Fenster auf Leichtgängigkeit der Beschläge untersucht werden und die Metallgelenke geölt werden.
Sollte das Fenster schlecht schließen, muss es durch einen Fachmann oder durch eine eingeschulte Person eingestellt werden.

Wände
Bewegungsrisse an den Wänden, vorrangig im Bereich der Ecken, sind im Holzbau immanent, dauerelastisch auszuführen und können mit einem geeigneten Acrylfugenmittel ausgebessert werden.

Diese Liste dient zur Unterstützung der pfleglichen Instandhaltung ihres COMMOD Hauses, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

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